Kompetenzen klären – Relevante Anforderungen festlegen

Die Grundlage jedes diagnostischen Prozesses stellt die Anforderungsanalyse dar. In dieser wird ermittelt, über welche Kompetenzen ein Stelleninhaber verfügen sollte. Sie ist somit nicht nur für Einstellungs- und Beförderungsentscheidungen von Relevanz, sondern stellt auch die Basis für Entwicklungsmaßnahmen dar. Nur durch diese kann sichergestellt werden, dass der spätere Jobinhaber über die erfolgskritischen Fähigkeiten verfügt bzw. dass Trainings die richtigen Entwicklungsimpulse setzen.

Hilfreich für eine Anforderungsanalyse ist es, wenn zunächst ein firmenspezifisches Kompetenzmodell entwickelt wird, in dem hinterlegt ist, durch welche Kompetenzen sich die Mitarbeiter der Organisation im Besonderen auszeichnen. Darauf aufbauend können dann die Kompetenzen für eine spezifische Position – unter Bezugnahme auf dieses Modell – ermittelt werden. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass Besetzungsentscheidungen auch stets in Bezug zu den Zielsetzungen der Gesamtorganisation stehen.

 

Ziele

  • Strategische Ausrichtung der Fähigkeiten von Mitarbeitern anhand eines Kompetenzmodells
  • Systematischer Prozess der Informationssammlung von relevanten Kompetenzen
  • Spezifizieren der erfolgs- und wettbewerbsrelevanten Kompetenzen
  • Berücksichtigung von gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen

 

Inhale/Vorgehen

  • Entwicklung eines Kompetenzmodells zur strategischen Ausrichtung der Personalauswahl und –entwicklung im Rahmen eines Workshops mit dem Top-Management und den Führungskräften
  • Anforderungsanalyse für eine konkrete Zielposition durch Interviews mit bisherigen Stelleninhabern zu erfolgskritischen Fähigkeiten
  • Ermittlung von tätigkeitsspezifischen Anforderungen (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse) sowie tätigkeitsübergreifenden Anforderungen (Merkmale der Arbeitsumfelds und der Organisation)

 

Dauer

  • min. 2 Tage zzgl. Vorgespräche