Gesund führen

Arbeitsverdichtung, Mangel an sozialer Stabilität, Konkurrenzdruck und nicht zuletzt inadäquate Führungskonzepte sind vermutlich die häufigsten Ursachen für sinkende Mitarbeiterzufriedenheit und einen sprunghaften Anstieg der Fehltage. Studien belegen, dass sozial unterstützendes Verhalten von Führungskräften einen deutlichen und zeitlich unmittelbaren Einfluss auf die arbeitsbezogenen Belastungen der Mitarbeiter hat. Eine „gesunde Führung“ zeichnet sich im Umgang mit immer komplexer werdenden Anforderungen vor allem durch drei Faktoren aus: 

  • Sie sorgt für Transparenz, im Sinne von Nachvollziehbarkeit (comprehensibility)
  • Sie schafft die Voraussetzungen für eine Handhabbarkeit (manageability) der Herausforderungen
  • Sie versteht es vor allem auch deren Bedeutsamkeit (meaningfulness) als grundlegendes Motivationselement zu nutzen

Soziale Unterstützung ist jedoch eine kontinuierliche Führungsaufgabe, deren Wirkung nicht über längere Zeiträume anhält, wobei auch dem Selbstmanagement der Führungskräfte eine zentrale Rolle zukommt.

 

Ziele

  • Die teilnehmenden Führungskräfte kennen die wesentlichen Faktoren eines „gesunden Führungsstils“ und finden Ansätze und Möglichkeiten der Umsetzung in ihren Führungsalltag.

 

Inhale/Vorgehen

  • Förderung der Empathiefähigkeit
  • Tools und Techniken der Beziehungsgestaltung
  • Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement
  • Selbst-Check: Die Skala der persönlichen Belastbarkeit/Grenzen
  • Charismatische Funktionen erlernen
  • Kommunikationsprozesse horizontal und vertikal wertschätzend gestalten

 


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