Blinde flecken in Change Prozessen

„Wir sind die Konstrukteure unserer Wirklichkeit“ – so wie wir die (Arbeits-)Welt sehen, so handeln wir in ihr. Vermeintliche Gewissheiten verhindern dabei oftmals Bewegung – Bewegung, die in Change-Prozessen dringend gebraucht wird. Mit diesem Workshop soll die Fähigkeit gestärkt werden, die eigenen Wirklichkeitskonstrukte kritisch zu reflektieren und dadurch weitere Handlungsperspektiven zu gewinnen. Die „blinden Flecke“, die durch selektive Wahrnehmung entstehen, werden dabei sowohl auf der individuellen wie auch auf der Ebene des Unternehmens betrachtet. Da nichts schwerer zu erschüttern ist als die je eigene Sichtweise, arbeiten wir in diesem Workshop mit besonderen Mitteln: Angeleitet durch einen Künstler werden sehr besondere Erfahrungen und Erfolge ermöglicht, die mit Unterstützung einer Moderatorin/eines Moderators auf den Arbeitsalltag in Veränderungsprozessen bezogen werden. Die inhaltlichen Schwerpunkte richten sich nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Teilnehmer/innen, d.h. individuell empfundene Herausforderungen des je aktuellen Change-Prozesses bieten die Anknüpfungspunkte für die einzelnen Schritte. So wird die Voraussetzung für eine größtmögliche Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Praxis geschaffen.

 

Ziele

  • Eigene Positionierung in Change-Prozessen stärken, um glaubwürdig zu führen
  • Eigene Talente, Ressourcen und Gestaltungsfähigkeiten erkennen, die den konstruktiven Umgang mit Unsicherheiten ermöglichen
  • „Blinde Flecken“ erkennen und aufdecken können, um Handlungsspielräume zu erweitern

 

Inhalte/Vorgehen

  • Im Workshop wird grundsätzlich zwischen aufeinander bezogenen kreativen und reflexiven Phasen gewechselt.
  • Ausgangslage der Teilnehmer/innen: aktuelle Herausforderungen defi nieren Grundannahmen überprüfen („Wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Anforderungen wie von Lösungen“)
  • Definition von „Fehlern“ und die Folgen
  • Perspektivenwechsel einüben
  • Die Fähigkeit, sich überraschen zu lassen, als Führungskompetenz
  • Loslassen können als Qualität erfahren
  • „Blinde Flecken“: Die Wurzeln von Bewertungskriterien aufspüren
  • Eigene Fähigkeiten und die anderer würdigen und wertschätzen
  • Transfer in den beruflichen Kontext

 


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